7-tägige Weiterbildung LIVE VOR ORT: Traumawissen, Biographiearbeit und viel Praxis – für (werdende) Fachkräfte aus Gesundheits- und Sozialwesen.

Lehrgang 'grundlagen trauma-integration'

nach NSTI®/ Bodynamic®

Eine Kooperation mit der Apamed – Schule für Komplementärtherapie

Apamed

*Der 'Lehrgang Grundlagen Traumaintegration' ist die erweiterte Version des Basismoduls der Ausbildung zum Practitioner NSTI® I und wird Dir bei einer späteren Anmeldung mit 649.- SFr. angerechnet.

Pranayama Trauma

AusbildungSInhaltE

Übersicht Ausbildung

ÜBERSICHT 'grundlagen-lehrgang'

 7 Stunden Online-Unterricht zur Vorbereitung 

⇒ 42 Stunden Live-Unterricht vor Ort

⇒ 8 Stunden Eigenerfahrung (nicht inbegriffen, Vorraussetzung für Zertifikat)

⇒ Skript und Übjournal

Kosten:

10% Early Bird Rabatt 

bis 15. September 2026* 


2'065.- CHF

*Ab 16. September 2026 Originalpreis von 2319,- CHF

inkl. Skript, Lernjournal & live Q&A

Hast Du bereits einen oder mehrere folgender Kurse bei NSTI® besucht:

Basiskurs Online NSTI®

– Grundlagenseminar Traumaintegration nach NSTI®/Bodynamic® (2 Tage)

oder bist in der Ausbildung zum Practitioner NSTI® I – III oder hast bereits einen NSTI®-Abschluss?

unsere Anrechnungs-optionen*

Anrechnung 1: Als (ehemalige) Teilnehmerin des Basiskurses NSTI® Online wird Dir das Modul 1 dem Wert entsprechend angerechnet. Du erhältst eine Vergünstigung von 269.- SFr. Du kannst direkt ins Modul 2 einsteigen.

Anrechnung 2: Wenn Du das 'Grundlagenseminar Traumaintegration nach NSTI®/Bodynamic®' mit Theorietag/ Praxistag bereits besucht hast, dann erhältst Du eine Vergünstigung von 498,- und steigst direkt in Modul 3 ein.

Anrechnung 3: Als (ehemalige) Teilnehmer*in des Lehrgangs Practitioner NSTI® I oder  wenn Du Basiskurs und Grundlagenseminar Traumaintegration bereits besucht hast, werden Dir Modul 1 und 2 vollständig angerechnet. Du erhältst eine Vergünstigung von 767.- SFr und kannst direkt ins Modul 3 einsteigen. 

*Bitte gib Deine Anrechnungs-Option bei der Anmeldung an. 


daten: 

Modul 1 Online-Unterricht zur Vorbereitung, Freischaltung nach definitiver Anmeldung

Modul 2 10./11. November 2026

Modul 3 9./10. März 2027

Modul 4 15./16. Juni 2027

Modul 5 Einzelerfahrungen – es wird empfohlen die 8 Sitzungen im Zeitraum der Module 2 bis 4 zu besuchen. Die Zertifizierung erfolgt er nach Beendigung aller Sitzungen.


ORT:

Apamed Fachschule Komplementärtherapie Bühlstrasse 1, 8645 Jona SG

Apamed

Dieser 'Grundlagenlehrgang Traumaintegration' ist eine Kooperation mit der Apamed Fachschule. Er ist eine erweiterte Version des Basismoduls der Ausbildung zum Practitioner NSTI® I und wird Dir bei einer späteren Anmeldung zur Ausbildung mit 649.- CHF angerechnet.

Leitungsteam

Practitioner NSTI 3

Was macht den 'Grundlagenlehrgang' so besonders?

 Online-Kurse zu Trauma gibt es viele – doch echte Entwicklung braucht Begegnung, Praxis und Austausch von Angesicht zu Angesicht. Dieser Grundlagenlehrgang bietet weit mehr als reine Theorie – er ist eine echte Erfahrung. Im Mittelpunkt steht die begleitete Selbsterfahrung und Reflexion innerhalb einer Gruppe, die über einen längeren Zeitraum zusammenarbeitet. Hier entsteht ein geschützter Raum, in dem Lernen, Erleben und Verstehen Hand in Hand gehen.

Als Teilnehmende wirst Du Neurophysiologie, Polyvagaltheorie und die Prinzipien der autonomen Regulation nicht nur theoretisch und in den eigenen 4 Wänden kennenlernen, sondern durch gezielte Übungen miteinander erleben. So werden die Zusammenhänge zwischen Nervensystem, Muskulatur, psychologischen Fähigkeiten und Traumata unmittelbar erfahrbar. Du verstehst, wie diese Faktoren Entwicklung, Selbstregulation und therapeutische Prozesse beeinflussen – praxisnah und nachvollziehbar.

Der Kurs bietet Gelegenheit, erste eigene Erfahrungen in Prozessregulation, Begleitpräsenz, Körperwahrnehmung und verkörperten Ressourcen zu sammeln – alles eingebettet in die ganzheitliche NSTI®-Methodik. Wer die Ausbildung vertiefen möchte, erhält bereits im Grundlagenlehrgang intensive Einblicke in praktische Prozessarbeit, unterschiedliche Begleitrollen und die traumaintegrative Arbeitsweise nach NSTI®.

Unser 'Grundlagenlehrgang NSTI®' verbindet fundiertes Wissen mit erlebbarer Praxis, persönlicher Reflexion und kollegialer Unterstützung – ein idealer Einstieg für alle, die tief in die Arbeit mit Körper, Psyche und Trauma eintauchen möchten.


Der 'Grundlagenlehrgang NSTI®' eignet sich für:

⇒ Therapeutisch Arbeitende

⇒ Erziehende, Traumapädagog:innen, Sozialarbeiter:innen u.a.

⇒ Gruppenleitende

⇒ Menschen in Führungspositionen

⇒ Coaches

⇒ Traumainteressierte


⇒ Teilnehmende des Practitioner NSTI®, welche ihre Erfahrungen vertiefen möchten

Basiskurs NSTI

Trauma-arbeit ist mehr als ein reguliertes Nervensystem...

Trauma und Kindheitsprägungen sind in unseren Muskeln gespeichert. Muskeln wiederum sind über das Nervensystem mit unseren psychologischen Fähigkeiten und den inneren kindlichen Anteilen verbunden. Durch dieses faszinierende Zusammenspiel entsteht unser Charakter und unsere Individualität und wie wir Alltag und Beziehungen gestalten.

TESTIMONIALS

Ausbildung NSTI
Pranayama Trauma
Traumaarbeit

Fundamentale Grundlagen der therapeutischen arbeit

Der Lehrgang vermittelt essenzielles Wissen über das autonome Nervensystem und die körperlichen Ausdrucksformen traumatischer Prägungen. Erste Schutzreaktionen und Regulationsmuster lassen sich differenziert wahrnehmen und physiologisch einordnen – eine Basis für jede therapeutische Arbeit.

Muskelpsychologie & Entwicklungsmuster

Traumaarbeit betrifft nicht nur das Nervensystem, sondern auch die Muskeln, die traumatische Erfahrungen speichern. Alter, Entwicklungsphase und Art des Traumas beeinflussen, welche Muskeln aktiviert werden und wie sie reagieren. Dieses Wissen ergänzt die Nervensystem-Regulation und macht therapeutische Prozesse wirksam.

Theorie und Entwicklungsstufen

Die sieben Entwicklungsstufen von der Pränatalzeit bis zur Pubertät bieten eine Orientierung für die körperpsychologische Prozessarbeit. Konzepte wie Polyvagal-Theorie, Affektdynamiken und verschiedene Traumaformen werden praxisnah vermittelt und durch körperorientierte Notfalltechniken ergänzt.

Praxis & Selbstregulation

Praxisnahe Übungen machen die Zusammenhänge von Entwicklung, Psyche und Muskelmustern erfahrbar. Sie fördern die eigene Selbstregulation – eine zentrale Voraussetzung für eine sichere und reflektierte therapeutische Präsenz. Durch die Verbindung von Theorie und praktischer Anwendung lassen sich Interventionen gezielt, differenziert und wirkungsvoll einsetzen, sodass die Arbeit mit traumatisierten Menschen stabil und unterstützend gestaltet werden kann.

Kursinhalte im detail

Modul 1: Neurowissenschaftliche Basis – Online

Dieses Modul bildet die fachliche Grundlage der Weiterbildung. Im Zentrum stehen die Zusammenhänge zwischen Nervensystem, Körper, Psyche und Trauma.

Behandelt werden unter anderem:

Die Polyvagaltheorie und die drei neuronalen Kreisläufe

Die fünf Hirnnerven des Sozialen Nervensystems

Die neun Hybridzustände als erweitertes Verständnis autonomer Regulation

Co- und Selbstregulation, die vier Arten der Perzeption und die Windows of Tolerance

Der Zusammenhang von Regulationsfähigkeit, Resilienz und Gesundheit

Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit zentralen Strukturen der Traumaintegration wie Zwerchfell, Herz, Amygdala, Präfrontalem Kortex und Schädelstrukturen sowie deren Zusammenspiel mit Hirnstamm, Blutzusammensetzung und Homöostase.

Abgerundet wird das Modul durch die Praxis der Neuro Yoga® Notfallübungen, die zur Selbstregulation und Selbsterfahrung der vermittelten Strukturen angewandt werden können.

Modul 2: Grundlagen traumaintegration & verkörperte resilienz

Dieses Modul vermittelt am ersten Kurstag die zentralen Grundlagen der neurosomatischen Traumaintegration nach NSTI® und Bodynamic®. Im Fokus stehen die Zusammenhänge zwischen Nervensystem, Muskulatur, psychologischen Fähigkeiten und traumatischen Erfahrungen.

Die Teilnehmenden lernen die wichtigsten Prinzipien der NSTI® Methode kennen. Dazu gehören unter anderem:

Die neuromuskuläre Entwicklung• Das Körper-Ich und seine Bedeutung für psychologische Fähigkeiten

Charakter- und Entwicklungsstrukturen• Traumaformen und Affektdynamiken

Muskulatur, Selbstregulation und Beziehungsgestaltung

Therapeutische Präsenz und das therapeutische Neutrum

Ressourcenarbeit und verkörperte Fähigkeiten

So entsteht ein Verständnis dafür, wie sich psychologische Prozesse im Körper ausdrücken und wie Veränderung über die Verbindung von Körper, Psyche und Nervensystem unterstützt werden kann.

Dieses Wissen entspricht dem Grundlagenkurs NSTI® I.

Am zweiten Kurstag tauchen wir durch praktische Übungen in die Welt hypo- und hyperreaktiver Muskelmuster sowie in die Entwicklung des Körper-Ichs ein. Die Teilnehmenden lernen, ihr eigenes Körpergefäss differenzierter wahrzunehmen, verkörperte Ressourcen aufzubauen und ein inneres Referenzgefühl für Regulation, Kontakt und therapeutische Präsenz zu entwickeln.

Die Übungen fördern verkörperte Resilienz, stärken die Fähigkeit zur Selbstwahrnehmung und unterstützen den Aufbau eines stabilen Körper-Ichs als Ressource im Alltag und in der professionellen Begleitung. Gleichzeitig bilden sie eine wichtige Grundlage für traumasensibles und traumaintegratives Arbeiten mit Menschen.

Dieser Kurstag entspricht dem NSTI® Praxiskurs I.

Modul 3: Dyadische praxis, Fokus Autonomie, wille & Beobachter-Ich

Dieses Modul verbindet die praktische Anwendung der NSTI®-Methodik mit den Themen Autonomie, Wille und Identitätsentwicklung.

Am ersten Kurstag steht – aufbauend auf dem NSTI® Praxistag I – die Prozessregulation im Mittelpunkt. In Partner- und Kleingruppenübungen lernen die Teilnehmenden die praktische Arbeitsweise von NSTI® kennen und sammeln erste Erfahrungen in unterschiedlichen Rollen als Praktizierende und Erfahrende. Dabei üben sie, Prozesse sicher und kleinschrittig zu verstehen, Ressourcen einzubeziehen und die eigenen Grenzen bewusst wahrzunehmen. Gleichzeitig entsteht ein Verständnis dafür, welche Dynamiken und Schutzstrategien sich im Kontakt zeigen können.

Im Fokus stehen dabei unter anderem:

Prozessregulation und sichere Prozessbegleitung

Partner- und Kleingruppenarbeit nach NSTI®

Das Beobachter-Ich stärken

Schutz- und Abwehrstrategien verstehen

Am zweiten Kurstag stehen Autonomie und Wille im Fokus. Ausgehend von den späten Charakterstrukturen nach Bodynamic® werden die Themen Selbstbestimmung, Handlungsfähigkeit, Beziehungsgestaltung und Identitätsentwicklung vertieft. Dabei beschäftigen wir uns mit den besonderen Bedürfnissen, Ressourcen und Herausforderungen der Strukturen Wille, Liebe & Sexualität sowie Meinung, Leistung & Performance.

Behandelt werden unter anderem:

Traumainformierte Kommunikation• Autonomie, Wille und Selbstbestimmung

Die Charakterstrukturen Wille, Liebe & Sexualität sowie Meinung, Leistung & Performance

Psycho-muskuläre Zusammenhänge der späten Charakterstrukturen

Handlungsfreiheit, Entscheidungsfähigkeit und klare Kommunikation

Das Modul vermittelt zentrale Grundlagen für die Begleitung von Menschen in den Themen Autonomie, Beziehung, Grenzen und Selbstbestimmung und schafft ein vertieftes Verständnis für die späten Charakterstrukturen und ihre Bedeutung in therapeutischen und beratenden Prozessen.

Modul 4: Existenz-, perinatal- und bedürfnisthemen, integrative arbeit

Dieses Modul widmet sich den frühen Entwicklungsphasen und deren Bedeutung für Nervensystem, Identität und Beziehungsgestaltung.

Am ersten Kurstag stehen die frühen Charakterstrukturen Existenz und Bedürfnis im Mittelpunkt. Vermittelt werden die Zusammenhänge zwischen Urvertrauen, Sicherheit, Bindung und den ersten Lebensmonaten. Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit perinatalen Themen, Geburtstrauma und den möglichen Auswirkungen früher Belastungen auf Nervensystem, Körpererleben und Beziehungsfähigkeit. Ein besonderer Fokus liegt auf der Bedeutung von Koregulation und Sicherheit als Grundlage für Entwicklung und therapeutische Prozesse.

Schwerpunkte des Moduls:

Existenz- und Bedürfnisstruktur nach Bodynamic®

Urvertrauen, Sicherheit und Bindung

Perinatale Themen und Geburtstrauma

Auswirkungen früher Prägungen auf Nervensystem und Persönlichkeit

Koregulation und Sicherheit in therapeutischen Prozessen

Psycho-muskuläre Zusammenhänge der frühen Charakterstrukturen

Am zweiten Kurstag werden die Inhalte der gesamten Weiterbildung zusammengeführt und integriert. Zentrale Konzepte und Übungen werden wiederholt, vertieft und anhand von Demoübungen zu den Charakterstrukturen praxisnah reflektiert. Gleichzeitig erfolgt ein Ausblick auf die traumaintegrative Arbeit im beruflichen Kontext. Im Fokus stehen dabei die Verbindung von Anatomie, Charakterstrukturen und verbaler Begleitung (Triade) sowie die Unterscheidung zwischen traumasensiblen und traumaintegrativen Angeboten und die eigene professionelle Positionierung.

Das Modul bildet den Abschluss der Weiterbildung und schafft die Grundlage dafür, traumaintegratives Wissen differenziert in therapeutische, beratende, pädagogische und soziale Arbeitsfelder zu integrieren.

Eigenerfahrung: Integration des erlebten in den Alltag

Die Einzelerfahrung dient dazu, die Inhalte und Erfahrungen aus der Weiterbildung auf persönlicher Ebene zu vertiefen und nachhaltig zu integrieren, auch im Kontext individueller und ausbildungsbezogener Biografiearbeit. Sie unterstützt die Teilnehmenden dabei, eigene Prägungen, Ressourcen und Entwicklungsthemen differenzierter zu erkennen und das Gelernte als verkörperte Ressource im Alltag und in der beruflichen Praxis zu verankern.

Die Einzelerfahrung findet bei ausgewählten NSTI® Practitionern oder Dozent*innen statt und bietet einen geschützten Rahmen, um individuelle Themen im Kontext der Weiterbildung zu reflektieren und zu bearbeiten. Dadurch können persönliche Resilienz, Selbstwahrnehmung und Integrationsfähigkeit gezielt gestärkt werden.

Die Einzelerfahrung ist Voraussetzung für die Ausstellung des Zertifikats und wird als wichtiger und integrativer Bestandteil der Weiterbildung von Herzen empfohlen.

Kosten: CHF 120.– pro Stunde. Die Kosten sind nicht im Kurspreis enthalten und werden direkt mit der jeweiligen NSTI® Practitioner abgerechnet.

Schwerpunkt biographie-Arbeit – grundlage für verantwortungsvolles Arbeiten

Dieser Lehrgang vermittelt grundlegende Kenntnisse der Traumaintegration und Biographiearbeit nach NSTI®/Bodynamic® und richtet sich an Studierende sowie Fachpersonen in begleitenden, therapeutischen oder beratenden Berufen. Im Zentrum steht dabei die vertiefte Selbsterfahrung: die Teilnehmenden erleben zentrale Prinzipien der neurosomatischen Traumaarbeit und der somatischen Entwicklungspsychologie, und deren Wirkung unmittelbar am eigenen Erleben.

Durch die Verbindung von theoretischen Inputs, praktischen Übungen und angeleiteter Selbstreflexion entsteht ein erfahrungsbasierter Zugang zu den Zusammenhängen zwischen Nervensystem, Körper, Lebensgeschichte und traumatischen Erfahrungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Biografiearbeit als körper- und erfahrungsorientierter Prozess, der die eigene Lebensgeschichte auf neue Weise zugänglich macht.

Der Lehrgang lädt dazu ein, sich selbst im Kontakt mit den vermittelten Ansätzen besser kennenzulernen und ein tieferes Verständnis für innere Prozesse zu entwickeln. Dadurch wird die eigene Sicherheit, Präsenz und Selbstregulation gestärkt – zentrale Grundlagen für jede Form professioneller Begleitung.

Auf dieser erfahrungsbasierten Grundlage entwickelt sich therapeutische Kompetenz aus der eigenen inneren Klarheit und Verkörperung heraus. Die intensive Selbsterfahrung ermöglicht es, die vermittelten Inhalte nachhaltig zu integrieren und in der eigenen Praxis authentisch und sicher wirksam werden zu lassen.

FAQ zuM Grundlagenlehrgang Traumaintegration NSTI®

Was ist der Unterschied zwischen dem Grundlagenlehrgang und dem Online-Basiskurs?

Der Online-Basiskurs vermittelt die theoretischen Grundlagen der Traumaintegration nach NSTI®. Im Mittelpunkt stehen Neurophysiologie, Traumaphysiologie, somatische Entwicklungspsychologie sowie die Zusammenhänge zwischen Körper, Nervensystem und psychischen Prozessen.

Dieser Lehrgang geht einen Schritt weiter. Neben den Grundlagen der Traumaintegration steht insbesondere die Biografiearbeit im Zentrum. Dabei werden die Zusammenhänge zwischen Lebensgeschichte, Körper, Nervensystem und traumatischen Erfahrungen vertieft und in Bezug zur professionellen Begleitung von Menschen gesetzt.

Die Weiterbildung vermittelt die Grundprinzipien der neurosomatischen Traumaarbeit nach NSTI® und führt in erste praxisnahe Methoden der Prozessbegleitung ein. Durch die Verbindung von Theorie, praktischen Übungen und Selbsterfahrung entwickeln die Teilnehmenden ein differenziertes Verständnis für traumasensible Begleitung, professionelle Präsenz und die Bedeutung biografischer Erfahrungen in Entwicklungs- und Veränderungsprozessen.

Während der Online-Basiskurs vor allem Wissen vermittelt, verbindet der Live-Lehrgang Fachwissen, Biografiearbeit und praktische Erfahrung zu einer fundierten Einführung in die Traumaintegration und Biografiearbeit nach NSTI®.

 

Wie ist der Kursaufbau?

Die Weiterbildung «Traumaintegration & Biografiearbeit nach NSTI®» umfasst 7 Kurstage und ist in drei aufeinander aufbauende Live-Module sowie ein vorbereitendes Online-Modul gegliedert.

Modul 1 – Neurowissenschaftliche basis (Online)

Zum Einstieg werden die neurophysiologischen Grundlagen von Trauma vermittelt. Die Teilnehmenden lernen das Nervensystem, die 9 Hybridzustände der Polyvagaltheorie sowie erste Prozesswerkzeuge der Traumaintegration kennen.

Modul 2 – Tag 2 und 3: Grundlagen Traumaintegration & Praxistag

Im ersten Live-Modul stehen die Zusammenhänge zwischen Muskulatur, Psyche und Traumaformen im Mittelpunkt. Zudem wird das JNANA-Prinzip als grundlegendes Prozessmodell der NSTI®-Methodik eingeführt. Am Praxistag wird der Aufbau des Körpergefässes erarbeitet – eine zentrale Grundlage für Selbstregulation, Stabilität und traumasensible Prozessarbeit.

Modul 3 – Tag 4 und 5: Späte Strukturen, Dyadische Praxis

Im zweiten Modul lernen die Teilnehmenden die Grundlagen der Prozessregulation kennen und arbeiten mit Partnerübungen. Darauf aufbauend erfolgt die Einführung in die Charakterstrukturen nach Bodynamic® mit Schwerpunkt auf Autonomie, Wille und den drei späteren Charakterstrukturen.

Live-Modul 4 – Tag 6 und 7: Frühe Entwicklungsthemen, Demopraxis

Im dritten Modul stehen die frühen Entwicklungsphasen im Fokus. Vermittelt werden die Charakterstrukturen von Existenz, Bedürfnis und Geburt sowie deren Bedeutung für Nervensystem, Beziehungsgestaltung und psychologische Fähigkeiten. Am Integrationstag werden die Inhalte zusammengeführt und anhand von Supervisionen und Demonstrationen vertieft.

Zum Abschluss wird der Übergang in die praktische Begleitung von Menschen beleuchtet. Dabei geht es um das Zusammenspiel von Anatomie, Charakterstrukturen und verbaler Begleitung sowie um die Unterscheidung zwischen traumasensiblen und traumaintegrativen Angeboten und die eigene professionelle Positionierung.

ZusatzModul 5 – Tag 6 und 7: Frühe Entwicklung und Integration

Optional können 8 Stunden Einzelerfahrung zur Vertiefung der individuellen Biografiearbeit sowie zur Stärkung von Präsenz, Kompetenz und Körper-Ich besucht werden. Diese sind obligatorisch für die Zertifizierung.

Werden Kurse angerechnet (Praxistag, Grundlagen-seminar, Basiskurs online)?

Anrechnung 1: Als (ehemalige) Teilnehmerin des Basiskurses NSTI® Online wird Dir das Modul 1 dem Wert entsprechend angerechnet. Du erhältst eine Vergünstigung von 269.- SFr. Du kannst direkt ins Modul 2 einsteigen.

Anrechnung 2: Wenn Du das 'Grundlagenseminar Traumaintegration nach NSTI®/Bodynamic®' mit Theorietag/ Praxistag bereits besucht hast, dann erhältst Du eine Vergünstigung von 498,- und steigst direkt in Modul 3 ein.

Anrechnung 3: Als (ehemalige) Teilnehmer*in des Lehrgangs Practitioner NSTI® I oder  wenn Du Basiskurs und Grundlagenseminar Traumaintegration bereits besucht hast, werden Dir Modul 1 und 2 vollständig angerechnet. Du erhältst eine Vergünstigung von 767.- SFr und kannst direkt ins Modul 3 einsteigen. 

Ich bin Practitioner NSTI® (i.A.) – wann lohnt es sich, diesen 'grundlagenlehrgang' zu machen?

Bei der Ausbildung zum Practitioner NSTI® I – III liegt der Schwerpunkt auf der Vermittlung von begleitenden und therapeutischen Werkzeugen. Für Therapeut*innen mit breiter Eigen- und Berufserfahrung stimmt Tempo und Menge in den meisten Fällen, wo hingegen Menschen, die erst wenig mit Traumaarbeit in Kontakt gekommen sind, sich mehr praktische Prozess-Vertiefung wünschen. Für dieses Bedürfnis ist der Grundlagenlehrgang Traumaintegration hervorragend geeignet. Du kannst entweder im Modul 2 oder im Modul 3 einsteigen. Bitte nimm Kontakt auf mit uns, damit wir Dich unterstützen können.

Was muss ich an Den Lehrgang mitnehmen?

Bitte bring bequeme Kleidung, Hausschuhe, Schreibzeug und bequeme Sitzmaterialien mit. So kannst du aktiv und komfortabel am Lehrgang teilnehmen.  Das Skript erhältst Du ausgedruckt vor Ort.

Was ist die Gruppengrösse des Lehrgangs?

Die Gruppengrösse beträgt maximal 24 Personen.

Ist eine Ratenzahlung möglich?

Ja, eine Ratenzahlung ist möglich, Du kannst die Option .....??????

 

Ich habe eine andere Frage...

Wenn Du weitere Fragen hast, schreib uns gerne an admin@institut-traumaintegration.ch oder vereinbare einen Termin zur Studienberatung (SFr 120,-/ pro Stunde). Bei verbindlicher Buchung werden die Beratungskosten auf die Ausbildung angerechnet.

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Grundlagenlehrgang Traumaintegration
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NSTI Grundlagenseminar (Theorie- & Praxistag)
Practitioner NSTI I
Basiskurs Traumaintegration Online
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