Dieses Wissen möchte ich so schnell nicht mehr aus der Hand geben. Ich habe mich bereits ausgiebig mit Trauma und dem Nervensystem – insbesondre der Polyvagal-Theorie – auseinandergesetzt, aber irgendwas hat mir einfach gefehlt. Durch das Verständnis, welches ich im Basiskurs über Trauma, Entwicklung, Psyche und Körpersymptome gewinnen konnte, bin ich nun einfach anders da für meine Klient:innen – und für mich und meine Mitmenschen.
2-tägige Weiterbildung LIVE VOR ORT: Trauma in der Körperarbeit – das Zusammenspiel von Muskeln, Nervensystem und Psyche verstehen und erfahren.
GrundlagenSeminar trauma-integration
nach NSTI®/ Bodynamic®
Eine Kooperation mit der Bodyfeet Schule für Naturheilkunde und manuelle Therapie
*Das 'Grundlagenseminar Traumaintegration NSTI®' entspricht dem Modul 2 und 3 unseres 'Grundlagenlehrgangs Traumaintegration NSTI komplett' und kann später entsprechend angerechnet werden.

kursInhaltE

Leistungen
⇒ 90 Minuten Online-Vorbereitung
⇒ 14 Stunden Live-Unterricht vor Ort
⇒ Skript und Übjournal
Kosten:
610.- CHF
inkl. Skript, Lernjournal & live Q&A
NÄCHSTE daten:
30. & 31. Oktober 2026
Raum Zürich, noch Plätze frei
14. & 15. November 2027
Thun, ausgebucht, Warteliste
13. & 14. März 2027
Rapperswil, ausgebucht, Warteliste
5. & 6. Juni 2027
Thun, noch Plätze frei
30. & 31. Oktober 2027
Rapperswil, noch Plätze frei
ORT:
Thun & Rapperswil: Bodyfeet Schule
Das Grundlagenseminar Traumaintegration NSTI® ist eine Kooperation mit der Bodyfeet Fachschule. Er entspricht dem Modul 2 und 3 unseres 'Grundlagenlehrgangs Traumaintegration NSTI komplett' und kann später entsprechend angerechnet werden.
Leitungsteam

Traumaarbeit in der Körpertherapie
Der Wunsch nach traumainformierter Körperarbeit wächst stetig und wird mittlerweile von vielen Klienten erwartet. Gleichzeitig fühlen sich Therapeuten von Traumaenergie überfordert – es fehlen solides Wissen und entsprechende Werkzeuge. Tatsache ist: Berührung und Bewegung sind zentrale Werkzeuge in der Körpertherapie – und wenn wir mit Muskeln und Nervensystem arbeiten, zeigt sich oft auch die biografische und traumatische Prägung eines Menschen.
Im Zentrum des Seminars steht die Vermittlung einer zentralen entwicklungsbiologischen Erkenntnis: Jeder Muskel verbindet sich in bestimmten Zeitfenstern der frühkindlichen Entwicklung über das Nervensystem mit der Psyche. So entstehen wichtige Fähigkeiten auf motorischer und psychologischer Ebene.
Werden diese Entwicklungsstufen mit ausreichender Bindungssicherheit begleitet, stehen uns diese Fähigkeiten später als körperliche und psychische Ressourcen zur Verfügung. Fehlt diese entwicklungsadäquate Begegnung, kann sich das im Erwachsenenalter in muskulären Spannungsmustern, Kontaktschwierigkeiten, charakterlichen Ungleichgewichten oder einer erschwerten Aktivierung bestimmter Ressourcen zeigen – ein Anzeichen traumatischer Prägungen.
Genau hier ist differenziertes Wissen und eine klare Handhabung unabdingbar: Wie erkenne ich in der Begleitung, wann sich ein Trauma zeigt, und ob es sich um ein Schock- oder Entwicklungstrauma handelt? Wie zeigen sich diese Traumaformen auf muskulärer, wie auf psychischer Ebene? Worauf muss ich bei der Arbeit achten? Wie kann ich den Prägungen sicher begegnen, ohne einen tieferen Prozess auszulösen? Wie kommuniziere ich Kompetenzgrenzen? Und schliesslich: Wie baue ich mit meiner Arbeit Ressourcen auf, die das Gegenüber stärken?
Mit kleinschrittigen, praktischen Übungen tauchen wir in die eigene Erfahrungswelt und in das traumaspezifische Methodenspektrum der Neurosomatischen Traumaintegration NSTI® ein.
Das 'Grundlagenseminar Traumaintegration NSTI®' eignet sich für:
⇒ Therapeutisch Arbeitende
⇒ Erziehende, Traumapädagog:innen, Sozialarbeiter:innen u.a.
⇒ Gruppenleitende
⇒ Menschen in Führungspositionen
⇒ Coaches
⇒ Traumainteressierte

Trauma-arbeit ist mehr als ein reguliertes Nervensystem...
Testimonials

Bisher hatte ich nur rudimentäres Wissen über die Polyvageltheorie; u.a., dass diese Farbzustände und die Zuordnung zu den Nerven nicht ganz so einfach ist, wie oft dargestellt. Die 9 Zustände als Differenzierung gefallen mir sehr gut als Differenzierung, ebenso, wie man von einem in den anderen kommt, welche Brücken es gibt usw. Auch viele andere kleine Details sind ziemlich hilfreich.
Liebe Stéphanie, es gäbe viel zu sagen, aber ich mach's kurz: Der Basiskurs ist so spannend, dass ich (eben wie bei einer spannenden Serie) fast nicht aufhören kann zu schauen. Vielen Dank! So toll!
Dieser Teil hat meinen Blick geweitet und ich konnte mein bisheriges Wissen vertiefen und Neues für mich, meine Praxis mitnehmen. Ich spüre eine freudige Neugier und habe Lust auf mehr.
Die Inhalte und Übungen sind fachlich sehr gut erklärt und anschaulich gemacht. Die Übungen sind so angeleitet, dass ich sie stets selbst erfahren kann und somit selbst in die Verkörperung komme und ganzheitlich verstehe, was die einzelnen Phasen bedeuten und was sie bewirken. Herzlichen Dank für diese wertvollen Erkenntnisse über den Umgang mit Trauma, sowohl für die eigene Regulation als Therapeutin als auch in der Begleitung von betroffenen Menschen.
Die Inhalte sind sehr interessant und sehr gut nachvollziehbar. Sie laden einen ein, in einem sicheren Rahmen sich selbst zu überprüfen.


Fundamentale Grundlagen der therapeutischen arbeit
Das Grundlagenseminar vermittelt essenzielles Wissen über das autonome Nervensystem und die körperlichen Ausdrucksformen traumatischer Prägungen. Erste Schutzreaktionen und Regulationsmuster lassen sich differenziert wahrnehmen und physiologisch einordnen – eine Basis für jede therapeutische Arbeit.
Muskelpsychologie & Entwicklungsmuster
Traumaarbeit betrifft nicht nur das Nervensystem, sondern auch die Muskeln, die traumatische Erfahrungen speichern. Alter, Entwicklungsphase und Art des Traumas beeinflussen, welche Muskeln aktiviert werden und wie sie reagieren. Dieses Wissen ergänzt die Nervensystem-Regulation und macht therapeutische Prozesse wirksam.

Theorie und Entwicklungsstufen
Die sieben Entwicklungsstufen von der Pränatalzeit bis zur Pubertät bieten eine Orientierung für die körperpsychologische Prozessarbeit. Konzepte wie Polyvagal-Theorie, Affektdynamiken und verschiedene Traumaformen werden praxisnah vermittelt und durch körperorientierte Notfalltechniken ergänzt.
Praxis & Selbstregulation
Praxisnahe Übungen machen die Zusammenhänge von Entwicklung, Psyche und Muskelmustern erfahrbar. Sie fördern die eigene Selbstregulation – eine zentrale Voraussetzung für eine sichere und reflektierte therapeutische Präsenz. Durch die Verbindung von Theorie und praktischer Anwendung lassen sich Interventionen gezielt, differenziert und wirkungsvoll einsetzen, sodass die Arbeit mit traumatisierten Menschen stabil und unterstützend gestaltet werden kann.
Kursinhalte im detail
Diese Online Vorbereitung bietet eine Übersicht über die Zusammenhänge zwischen Nervensystem, Körper, Psyche und Trauma nach NSTI®/ Bodynamic:
– Somatische Entwicklungspsychologie
– Bindung, Co-Regulation, Nervensystem
– Stabiles Körper-Gefäss
– Hypo- und hyperreaktive Muskeln Grundprinzip
– Übersicht Traumaformen
An diesem Tag werden die zentralen Grundlagen der neurosomatischen Traumaintegration nach NSTI® und Bodynamic®. Im Fokus stehen die Zusammenhänge zwischen Nervensystem, Muskulatur, psychologischen Fähigkeiten und traumatischen Erfahrungen.
Die Teilnehmenden lernen die wichtigsten Prinzipien der NSTI® Methode kennen. Dazu gehören unter anderem:
Die neuromuskuläre Entwicklung• Das Körper-Ich und seine Bedeutung für psychologische Fähigkeiten
Charakter- und Entwicklungsstrukturen• Traumaformen und Affektdynamiken
Muskulatur, Selbstregulation und Beziehungsgestaltung
Therapeutische Präsenz und das therapeutische Neutrum
Ressourcenarbeit und verkörperte Fähigkeiten
So entsteht ein Verständnis dafür, wie sich psychologische Prozesse im Körper ausdrücken und wie Veränderung über die Verbindung von Körper, Psyche und Nervensystem unterstützt werden kann.
Am zweiten Kurstag tauchen wir durch praktische Übungen in die Welt hypo- und hyperreaktiver Muskelmuster sowie in die Entwicklung des Körper-Ichs ein. Die Teilnehmenden lernen, ihr eigenes Körpergefäss differenzierter wahrzunehmen, verkörperte Ressourcen aufzubauen und ein inneres Referenzgefühl für Regulation, Kontakt und therapeutische Präsenz zu entwickeln. Zudem lernen sie viel Spannendes über ihre eigenen Charakterstrukturen kennen.
Die Übungen fördern verkörperte Resilienz, stärken die Fähigkeit zur Selbstwahrnehmung und unterstützen den Aufbau eines stabilen Körper-Ichs als Ressource im Alltag und in der professionellen Begleitung. Gleichzeitig bilden sie eine wichtige Grundlage für traumasensibles und traumaintegratives Arbeiten mit Menschen.
FAQ zuM Grundlagenseminar Traumaintegration NSTI®
– Somatische Entwicklungspsychologie
– Bindung, Co-Regulation, Nervensystem
– Stabiles Körper-Gefäss
– Hypo- und hyperreaktive Muskeln Grundprinzip
– Übersicht Traumaformen
– Emotionen & Instinkte
– Verschiedene Traumaformen
– 7 Charakterstrukturen
– Die 4 Säulen des Körper-Ichs
– Neurodivergenz und Reflexe
– Regression, Professionelles Handeln
– Stärkung des Körper-Ichs durch traumainformierte Üb-Praxis
– Verkörperungsarbeit für Zentrierung, Erdung und Grenzen
– Selbstregulation und Energiemanagement
– Entdecken der eigenen Charakterstrukturen in der Übpraxis
– Austausch und Journaling
Ja, dieser Seminar entspricht dem Modul 2 (Tag 2 und 3) des 'Grundlagenlehrgangs Traumaintegration' und wird Dir bei der Anmeldung zum Grundlagenlehrgang mit 498.- SFr. angerechnet.
Bitte bring bequeme Kleidung, Hausschuhe, Schreibzeug und bequeme Sitzmaterialien sowie Yogamatte, Kissen etc. zum Praktizieren mit. So kannst du aktiv und komfortabel am Seminar teilnehmen.
Wenn Du weitere Fragen hast, schreib uns gerne an admin@institut-traumaintegration.ch oder vereinbare einen Termin zur Studienberatung (SFr 120,-/ pro Stunde). Bei verbindlicher Buchung werden die Beratungskosten auf die Ausbildung angerechnet.






