Weiterbildung vor Ort für Fachkräfte
24. Juni 2026 in Bern (ausgebucht)
26. Juni 2026 in Zürich (Plätze frei)
Grundlagen der traumaintegrativen Arbeit
nach NSTI® / Bodynamic®
SEminar mit Stéphanie Maurer
Psychologische Fähigkeiten im muskelsystem – Frühkindliche somatische Entwicklungspsychologie – Traumaformen und Muskelspeicherung – Traumadifferenzierte Ansätze
*Im Kurs inbegriffen ist der Einführungskurs NSTI® – wir empfehlen, diesen als Vorbereitung im Vorfeld zu absolvieren.
Diese weiter-bildung umfasst:
⇒ 7 Stunden Unterricht vor Ort
mit Stéphanie Maurer
⇒ inklusive Verpflegung
⇒ Ausführliches Begleitskript
- Die verschiedenen Traumaformen und wie sie in den Muskeln gespeichert sind
- Hypo- und hyperreaktive Muskelprägungen und ihre Abstufungen
- Auswirkung der Muskelreaktivität auf psychologische Fähigkeiten und Charakterbildung
- Zusammenspiel von Muskulatur & Faszien bei traumatischen Prägungen
- Die 7 Entwicklungsstufen und Charakterstrukturen nach Bodynamic®
- Einblick in die entwicklungs- und traumaspezifische verbale therapeutische Begleitung
- Wie das Wissen um Muskelreaktivität, psychologische Fähigkeiten und Charakterprägung in der therapeutischen Arbeit eingesetzt werden kann.
- Verstehen von Ressourcen und Regression aus Sicht der Muskelreaktivität und Charakterstruktur-Arbeit.
- Einschätzung der 7 Charakterstrukturen bei sich selbst und bei Klientinnen/Klienten.
Stéphanie Maurer, Instituts-Gründerin und Ausbilderin in NSTI®, Neuro Yoga® & Bodynamic®

Stéphanie Maurer ist die Begründerin von NSTI® und Haupt-Ausbilderin der Ausbildungs- und Weiterbildungskurse in NSTI®, Neuro Yoga® und Bodynamic®. Ihr Tätigkeitsbereich umfasst ebenso Fachsupervisionen.
Stéphanie arbeitet in der Schweiz in eigener Praxis als krankenkassenanerkannte biodynamische Craniosacral-Therapeutin, Traumatherapeutin NSTI® & Bodynamic® sowie Yogalehrerin SYV. Sie hat sich auf Schock-, Entwicklungs- und Bindungstrauma sowie Geburts- und Perinataltrauma spezialisiert. Vertiefte Kenntnisse hat sie in der traumaspezifischen verbalen Begleitung, Trauma und Berührung, Somatic Experiencing / Focusing, Yoga-basierten Traumatherapie YBT®, Körperarbeit nach der Franklin-Methode® sowie Feldenkrais und Stimm- und Atemschulung nach Lichtenberg/Schlaffhorst-Andersen erlangt.
Ursprünglich ist sie ausgebildete Musikpädagogin, Cellistin und Schauspielerin.

26. Juni 2026
9.00 - 17 Uhr
Kulturmarkt Zürich
Preis
289.- CHF
Das Seminar erfüllt die Vorgaben des EMR-Reglements, der ASCA, SPAK sowie der EGK-Therapeutenstelle.
Im Kurs inbegriffen ist der ergänzende Online-Kurs 'Einführung in NSTI®' im Wert von 49.- SFr. Dieser dient zur optionalen Vorbereitung auf den Weiterbildungtag.

GRUNDLAGEN – KÖRPER, PSYCHE, TRAUMAFORMEN
Dieser NSTI® Weiterbildungskurs eignet sich für:
⇒ Therapeutisch Arbeitende
⇒ Erziehende, Traumapädagog:innen, Sozialarbeiter:innen u.a.
⇒ Gruppenleitende
⇒ Menschen in Führungspositionen
⇒ Coaches
⇒ Traumainteressierte

Unsere Erfahrung aus Ausbildung und Praxis


Traumadifferenzierung als Grundlage wirksamer Begleitung
Schock- und Entwicklungstrauma folgen unterschiedlichen neuronalen Schaltkreisen und werden unterschiedlich in Muskeln, Faszien und im Verhalten sichtbar. Werden diese Unterschiede nicht erkannt, können Interventionen destabilisieren, obwohl sie gut gemeint sind. Eine klare traumadifferenzierte Orientierung schafft Sicherheit – für Klient:innen wie für Begleitende – und bildet die Grundlage für angemessenes Tempo, passende Interventionen und realistische Einschätzungen.
Charakterstrukturen erkennen statt Verhalten bewerten
Biographische Prägungen zeigen sich nicht zufällig, sondern in wiederkehrenden körperlichen und psychologischen Mustern. Werden die Charakterstrukturen erkannt und als Ausdruck innerer Organisation verstanden, verändert sich der Blick auf Reaktionen, Symptome und Beziehungsgestaltung. Das ermöglicht ein tieferes Verständnis von Klient:innen jenseits von Bewertung oder Pathologisierung.

Professionelle Rolle und Gegenübertragung
Begleitung findet immer im Kontakt statt – und Kontakt erzeugt Resonanz. Körperliche Reaktionen, Affekte und innere Impulse bei Begleitenden sind Teil dieses Feldes. Werden sie nicht bewusst eingeordnet, kann es zu Übernahme, Verstrickung oder Rollenverlust kommen. Die Fähigkeit, eigene reagierende Charakterstrukturen wahrzunehmen, zu regulieren und fachlich zu reflektieren, stärkt die professionelle Rolle und ermöglicht klare Präsenz, tragfähige Grenzen und verantwortungsvolle Gegenübertragung.
hypo- und hyperreaktive Muskelstrukturen
Traumatische Prägungen zeigen sich in unterschiedlichen muskulären Reaktionsmustern. Über- und unterreaktive Muskeln benötigen jeweils eine andere Form der Begleitung – körperlich wie auch verbal. Wissenschaftlich belegt ist, dass diese Reaktionsweisen zudem mit spezifischen Emotionen sind. Ein differenziertes Verständnis dafür, was ein Muskel zur Regulation braucht, ermöglicht eine gezielte, traumasensible Unterstützung statt pauschalem Ausgleich.
IM kurs enthalten: unser einführungskurs

Die Welt der neurosomatischen Traumaintegration NSTI® ist gross – der Einführungskurs ermöglicht es, wichtige Grundkenntnisse in den Kurs miteinfliessen zu lassen und das Wissen besser einordnen zu können – daher empfehlen wir den Einführungskurs für die optimale Vorbereitung auf die Weiterbildung. Er ist im Kurs inbegriffen.
KURSINHALT:
⇒ 90 Minuten Online-Unterricht On Demand in 2 Teilen
⇒ Live Teilnahme am Q & A mit dem NSTI® Teacher-Team
⇒ Teil 1: Übersicht über Traumaformen, Körper-Ich & Resilienz
⇒ Teil 2: Prinzip der Muskelprägungen, Psychosomatik & Charakter
⇒ Viele praktische Übungen
